Praktische Details
Bosnien und Herzegowina liegt auf der Balkanhalbinsel in Südosteuropa, grenzt im Norden und Westen an Kroatien, im Osten an Serbien und im Südosten an Montenegro und verfügt bei der Küstenstadt Neum über einen schmalen, rund 20 Kilometer langen Zugang zur Adria. Der Großteil des Landes wird von den bergigen Dinariden geprägt; Herzegowina besitzt ein trockenes mediterranes Klima mit ausgeprägter Karstlandschaft, während im Norden die Save die Grenze zu Kroatien bildet und die Neretva als einziger großer Fluss zur Adria hin fließt und Mostar durchquert. Nach illyrischen und keltischen Siedlungen entstand im Mittelalter ein eigenständiges bosnisches Königreich, bevor die Region Mitte des 15. Jahrhunderts osmanisch wurde und jahrhundertelang unter osmanischer Herrschaft blieb; 1878 kam sie unter österreichisch-ungarische Verwaltung, und 1914 löste die Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand in Sarajevo den Ersten Weltkrieg aus. Nach der jugoslawischen Zeit erklärte das Land 1992 seine Unabhängigkeit, das Dayton-Abkommen von 1995 begründete die heutige Staatsstruktur. In der Hauptstadt Sarajevo prägen der osmanische Basar Baščaršija und die Gazi-Husrev-Beg-Moschee das Stadtbild, während die 1566 erbaute, im Krieg zerstörte und 2004 wiederaufgebaute Alte Brücke (Stari Most) von Mostar als UNESCO-Welterbe das bekannteste Wahrzeichen des Landes ist; auch die mittelalterlichen Grabsteine Stećci stehen auf der UNESCO-Liste. Die Küche mit Ćevapi, Burek und bosnischem Kaffee trägt deutlich osmanische Züge. Bei kontinentalem Klima sind die Sommer warm, die Winter schneereich; Jahorina und Bjelašnica eignen sich für Wintersport, Frühling und Herbst für Städtereisen. Landeswährung ist die konvertible Mark (KM), Amtssprachen sind Bosnisch, Kroatisch und Serbisch. Aktuelle Öffnungszeiten, Preise, Visa- und Verkehrsdetails werden ohne belegte Quellenprüfung nicht angegeben, für fehlende Details wird ehrlich gesagt: nicht bekannt. (Quelle: Wikipedia, Wikivoyage)










