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Ankara

Ankara ist seit dem 13. Oktober 1923 die Hauptstadt der Türkei und nach Einwohnerzahl die zweitgrößte Stadt des Landes nach Istanbul. Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Zeit zurück, als der römische Kaiser August

Lage39.91987, 32.85427

Alltag

Ankara ist seit dem 13. Oktober 1923 die Hauptstadt der Türkei und nach Einwohnerzahl die zweitgrößte Stadt des Landes nach Istanbul. Die Geschichte der Stadt reicht bis in die Zeit zurück, als der römische Kaiser Augustus sie 25 v. Chr. zur Hauptstadt der Provinz Galatien machte; der Augustus- und Rom-Tempel aus jener Zeit steht noch, ebenso die unter Kaiser Caracalla (212-217 n. Chr.) errichteten Römischen Bäder. Der älteste Kern der Stadt, die Burg von Ankara (Hisar), erhebt sich rund 150 Meter über dem Ufer des Ankara-Flusses; ihre engen Gassen und alten Häuser tragen bis heute den historischen Charakter der Altstadt. Anıtkabir, das Mausoleum des Republikgründers Atatürk, wurde nach einem internationalen Wettbewerb 1941-1942 von den Architekten Emin Onat und Orhan Arda entworfen; der Bau begann 1944 und wurde 1953 fertiggestellt, im selben Jahr wurden Atatürks sterbliche Überreste dorthin überführt. Das Museum für Anatolische Zivilisationen ist im Mahmut-Pascha-Bedesten aus dem 15. Jahrhundert untergebracht und wurde 1997 zum Europäischen Museum des Jahres gekürt. Die restaurierten osmanischen Häuser von Hamamönü, die vier Minarette der Kocatepe-Moschee und der Lunapark im 1943 eröffneten Gençlik-Park zeigen die verschiedenen Schichten der Stadt nebeneinander. Regierungsbehörden und ausländische Botschaften konzentrieren sich in Yenişehir, während die Region historisch für Angoraziegen-Mohair und die weiße Ankara-Katze bekannt ist.

Verkehr

Der schnellste Weg nach Ankara führt über den Flughafen Esenboğa, etwa 30 Kilometer nördlich des Stadtzentrums. Der Hochgeschwindigkeitszug (YHT) aus Istanbul braucht rund 4,5 Stunden, aus Konya etwa 90 Minuten. Fernbusse verkehren über AŞTİ (das Fernbusterminal von Ankara); die Strecke Istanbul-Ankara dauert etwa 6 Stunden. Genaue Fahrpläne und Preise schwanken je nach Saison und Anbieter, weshalb es sich lohnt, aktuelle Angaben vor der Reise zu prüfen. Innerhalb der Stadt verkehren die Ankaray (die Ost-West-Stadtbahnlinie) und die Metro Ankara, deren Linien sich an der Station Kızılay kreuzen, sowie die weitverbreiteten EGO-Busse. Die Distanzen zwischen Anıtkabir, der Burg und dem Museumsviertel legt man besser mit öffentlichen Verkehrsmitteln als zu Fuß zurück.

Sicherheitshinweise

Für Ankara sind aktuelle Sicherheits-, Öffnungszeit-, Preis- und Reservierungsdaten in diesem Pilotpaket nicht belegt; dafür gilt. Zusätzliche Behauptungen brauchen Redaktion und Quelle.

FAQ

Wann sollte man Anıtkabir besuchen, und kostet der Eintritt etwas?

Anıtkabir ist rund um die Uhr für Besucher geöffnet, und der Eintritt ist kostenlos. Die Anlage birgt die sterblichen Überreste des Republikgründers Atatürk, die 1953 dorthin überführt wurden; das Bauwerk selbst entstand zwischen 1944 und 1953 nach einem Entwurf der Architekten Emin Onat und Orhan Arda. Die Statuen entlang der Löwenstraße und der weitläufige Friedenspark machen aus einem Besuch leicht einen halben Tagesausflug, weshalb sich Vormittagsstunden anbieten, wenn man den größten Andrang vermeiden möchte.

Lassen sich die Burg von Ankara und das nahe gelegene Hamamönü an einem Tag besichtigen?

Ja, die Burg von Ankara und Hamamönü liegen fußläufig zueinander und lassen sich problemlos an einem Tag besichtigen. Die Burg ist eine alte Hügelfestung, die sich rund 150 Meter über dem Ankara-Fluss erhebt; ihre engen Gassen und alten Häuser bewahren das älteste Stadtgefüge der Stadt. Das nahe Hamamönü ist für seine restaurierten osmanischen Häuser bekannt, die heute als Cafés und Restaurants genutzt werden. Der Fußweg zwischen den beiden Vierteln dauert etwa eine halbe Stunde.

Lohnt sich ein Besuch des Museums für Anatolische Zivilisationen, und was gibt es dort zu sehen?

Das Museum für Anatolische Zivilisationen ist im Mahmut-Pascha-Bedesten untergebracht, einer im 15. Jahrhundert errichteten überdachten Markthalle, und wurde 1997 zum Europäischen Museum des Jahres gekürt. Die Sammlung umfasst bronzene Zeremonialstandarten aus hethitischer Zeit, Muttergöttin-Figurinen aus Çatalhöyük und akkadischsprachige Tafeln aus Boğazköy. Für alle, die Jahrtausende anatolischer Geschichte unter einem Dach sehen möchten, ist es das umfassendste Museum der Stadt; ein Besuch dauert in der Regel ein bis zwei Stunden.

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